Raucherentwöhnung
Mit dem Rauchen aufhören ist leicht und lohnt sich immer. Es gibt viele Methoden um sich wirklich dauerhaft von der Rauchsucht bzw. Zigarettensucht zu befreien.
Gesundheitlichen Folgen von Rauchen
Rauchen ist die wichtigste vermeidbare Ursache für vorzeitiges Auftreten von Krankheiten, Invalidität und Tod. Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens werden zumeist von Rauchern unterschätzt:
Erhöhte Krankheitshäufigkeit, chronische Bronchitis, Herz-Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt, Gehirnschlag, Raucherbein; Lungenkrebs, Krebsarten wie Magen-Schleimhautentzündungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.
Methoden
Therapeutische Beratung und Entwöhnungskurse können besonders helfen. Das wichtigste ist aber, dass man wirklich aufhören will. Besonders effektiv helfen homöopathische Mittel und Akupunktur.
Medikamentöse Therapie
Die Nikotinersatztherapie ist eine alternative Methode zur Aufnahme von Nikotin. Im Vergleich zum Rauchen werden durch Nikotinersatztherapie niedrigere Nikotinspiegel aufgebaut. Nikotineinnahme vermindert in den ersten Monaten der Raucherentwöhnung die Entzugserscheinungen.
Nikotinpflaster
Das Pflaster überträgt Nikotin durch die Haut in die Blutbahnen und mildert die Entzugssymptome.
Nikotinkaugummis
Ein Kaudepot gibt durch kauen über die Mundschleimhaut Nikotin ab. Es eignet sich besonders dann, wenn man stark nikotinabhängig ist.
Inhalator
Nikotin wird durch das Paffen des Inhalators über Mundschleimhaut aufgenommen. Der Inhalator ersetzt Zigarettenrauchen. Der ähnliche Bewegungsablauf hilft vielen Rauchern bei der Entwöhnung.
Tabletten
Diese Tabletten werden unter die Zunge gelegt, wo sie ihren Wirkstoff Nikotin 20 bis 30 Minuten lang abgibt.
Gewohnheitsfaktor
Bestimmte Handlungen und Situationen sind mit dem Rauchen verbunden. Wichtig ist es Situationen zu entkoppeln. Durch das Bewusstmachen der Rauchersituationen ist es dann möglich, allmählich das Rauchen von der Situation zu trennen. Am leichtesten werden die Situationen mental umerlebt und geistig in der Vorstellung ein neues Verhalten geübt.
Kompensationsfaktor
Durch neue Verhaltensweisen und das Festsetzen von Belohnungen für erreichte Ziele kann man versuchen, den Kompensationsfaktor zu bewältigen. Statt sich mit einer Zigarette zu belohnen, kann man sich mit Lob und anderen Methoden Zuwendung schenken. In Wirklichkeit ist eine Zigarette für deine Seele und deinen Körper eine wahre Bestrafung.
Während des Nikotinentzuges können schwache Momente auftauchen, in denen man ein übermächtiges Verlangen nach Nikotin spürt. Diese Minuten sind schnell vorbei und dazu stehen viele Stunden, wo man Rauchfrei ist. Stell dir solche Situationen einfach vor und denk dir Alternativen für die Zigarette aus. Nikotin ist bewirkt psychische Reizung.
Reine Stressraucher benötigen Entspannungsübungen. Tai Chi, Yoga, Chi Gong, Shiatsu sind gute Alternativen. Wenn man das Geld für den durchschnittlichen Zigarettenkonsum auf die Seite legt, kann man sich anfangs für den Erfolg belohnen und sich ein neues Kleidungsstück oder eine Massage auf Kosten des Rauchens leisten. Vermeide in der Anfangsphase, Situationen, die zu einem Rückfall verführen können. Der einzige gute Moment mit dem Rauchen aufzuhören ist jetzt, denn jede Zigarette zerstört deine Psyche und deinen Körper in beträchtlichem Ausmaß.
